stipendien my ass

einfach mal kurz ausatmen. und einatmen. und ausatmen.
und beruhigen.

das ist ja sowas von super-anstrengend, augen- und hirn- und lesezeichenleistenbelastend. und außerdem so wahnsinnig demotivierend, wenn man nicht das Genie mit 1,0er -Durchschnitt und einem Mathephysikinformatikchemimaschienenbaustudium ist.
als geisteswissenschaftlerin guckt dich keiner auch nur mit dem hintern an.
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just for one moment: breathing out. and in. and out.

this whole thing is so uber exhausting. a pain in the ass, brain, eye and for my bookmark sidebar. and on top of that so fu.cking demotivating, when yo’re not a genious  mathphysicsinformatichemiengineering student with a 1.0-average.

as a humanities student  you are as interesting as a fruitfly to the grant giving people.

faith.

Look what leaped in front of my eyes on my way to my linguistics course! Just hanging there on the 4th floor, being pencil-poked by bored students…And I saved it! It’s now hanging over my desk and decided for me where to put my first steps.
Let’s go the study-route on my map!

This was a sign. I’m sure.
As Pheobe already said: Coincendence? I don’t think so!

wegkreuzungen

(english version ↓ )

Drei Wege führen für mich nach Vancouver. Und jeder hat so seine kleinen und größeren Felsbröckchen inne, die nur auf mich und meine stolpernden Füße warten.

*1

mit einem Masterstudium in der Hand sich für zwei Auslandssemester an der Partneruni (Simon-Fraser) bewerben.

-> dafür benötigt: Stipendium fürs Masterstudium, oder Durchringen zum Bildungskredit

*2

mit einem work-and-travel-Visum, sozusagen einer 12-monatigen arbeite-wo-wann-und-wie-lange-du-willst-Arbeitserlaubnis,

  • und mit einer mächtigen Portion Glück, vor Ort einen Job zu finden
  • oder einen Job schon von Deutschland aus finden (sei es Kellnern, oder die Studienrichtung anstrebend)

*3

mit einem Praktikum.

-> dafür benötigt: ebenfalls ein Stipendium, weil der zweite Name von Praktikum ja bekanntermaßen “unbezahlt” ist.

Bis jetzt stehe ich mit großen Augen noch vor dem Eingang des Labyrinths.
Unbeweglich. Und unentschlossen wohin ich den ersten Schritt machen soll.

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2011 in Vancouver leben.


(english version ↓ )

Seit ich das erste Mal in Vancouver war, komme ich nicht mehr los von der grünsten Stadt, die ich je gesehen habe. Verknallt. So einfach ist das. In die Parks, die Leute, den Strand, die Häuser, die Luft, das Wasserglitzern, das wahnsinnig gute Essen, den überraschenden Ausblick auf die Stadt jedes Mal, wenn man zufällig eine besonders steile Straße erklommen hat. Und jetzt möchte ich dorthin. Wie auch immer. Leben. Für eine Zeit. Ich möchte 2011 schnaufend auf einer dieser verdammt hügeligen Straßen stehen und zurückblicken können auf heute. Und irre grinsen. Weil ich es tatsächlich geschafft habe.

Bis dahin ist es natürlich ein wahnsinnig kieseliger, unübersichtlicher Dschungelweg durch Stipendien, Jobgesuche, Visa, Arbeitsbewilligungen und Problemen, die ich noch nicht beim Vornamen kenne, die aber garantiert in kürzester Zeit bei mir an die Tür klopfen.

Für Tipps, Weiterreichungen, Empfehlungen bin ich so offen wie eine Tüte Schokocrossies, die eine Stunde bei mir im Zimmer lag.
Sehr gerne also. Her damit.
Ich werde hier alles dokumentieren. Jedes Tief und Hoch, jeden Rückwärtsgang und jeden Fortschritt. Jede Zu- und jede Absage.
Ab heute bis nächstes Jahr. Los geht’s.
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